Alles Wichtige zur Fusion
Liebe Mitarbeitende,

Sie haben es vielleicht schon mitbekommen: Unsere beiden Verbände planen, zu einem gemeinsamen Caritasverband zusammenzuwachsen unter dem Motto "Vereinen, um zu stärken”. Die Verbände leben durch Sie als Mitarbeitende, durch Ihre Mitarbeit und Ihre Motivation, mitzugestalten. Eine Fusion ist ein Gemeinschaftsprojekt: Ihre Beteiligung und Ihre Anregungen sind das Fundament, auf dem wir gemeinsam etwas Neues wachsen lassen.
Auf dieser Seite beantworten wir möglichst viele Fragen, erklären die wichtigsten Schritte und liefern Ihnen viele wissenswerte Infos. In regelmäßigen Abständen wird diese Seite aktualisiert - schauen Sie gerne häufiger vorbei!
Herzliche Grüße
Hendrik Clöer, Caritasverabnd Wetzlar / Lahn-Dill-Eder e.V.
Max Prümm, Caritasverband für den Bezirk Limburg e.V.
Warum schließen wir uns zusammen?
Die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit als Caritas haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Weniger Kirchensteuermittel und Spenden auf der einen Seite, - höhere Anforderungen und Erwartungen, immer komplexere Aufgaben sowie ein wachsender Fachkräftemangel auf der anderen Seite.
Wir sind überzeugt: Wenn sich diese zwei starken Partner zu einem Verband zusammenschließen, ist dieser optimal für die kommenden Jahre gerüstet. Zusammen können wir negativen Entwicklungen besser begegnen. Wir gehen Herausforderungen gemeinsam an. Wir bündeln unsere Fachkenntnisse und Ressourcen. Die unterschiedlichen Dienste und Einrichtungen unserer beiden Verbände ergänzen einander.
Mit der Fusion möchten wir unsere Zukunft aktiv gestalten: Wir wollen für die Menschen vor Ort da sein, unsere Angebote für Hilfebedürftige weiterentwickeln und sichern. Wir wollen ein moderner, verlässlicher Dienstgeber sein und ein wirtschaftlich gut aufgestelltes Sozialunternehmen: Caritasverband an der Lahn e.V.
Was passiert momentan?
Derzeit werden die rechtlichen Grundlagen für die Fusion geschaffen. Erst wenn der aktuelle Jahresabschluss und damit eine Vermögensfeststellung beider Verbände erstellt ist, können sie zu einer neuen wirtschaftlichen und rechtlichen Einheit zusammengefasst werden, also fusionieren.
Was sind die nächsten Schritte?
Juni 2026:
- Beschluss der Fusion durch beide Mitgliederversammlungen
- Fusion tritt rückwirkend in Kraft, also ab 1. Januar 2026
August 2026:
- Wahl eines neuen Caritasrats
September 2026:
- Zusammenwachsen des Verbandes
- Integration von Strukturen, Verwaltung, Personal, Technik usw.
Was ändert sich für mich?
- Für Sie als Mitarbeitende in den Einrichtungen wird es wenig bis gar keine Änderungen geben.
- Es wird durch die Fusion keine betriebsbedingten Kündigungen geben.
- Die bisherigen Mitarbeitervertretungen (MAV) bleiben bestehen.
- Auch wenn Ihr direktes Arbeitsumfeld bestehen bleibt, gewinnen Sie vieles dazu: Neue Kolleg/-innen, zusätzliche Dienste und Einrichtungen, andere Kommunikationswege, neue Ansprechpersonen.
- Durch die Fusion zweier Verbände sichern wir eine fachlich gut aufgestellte und tragfähige Vorstands- und zweite Führungsebene.
Weitere Fragen
Bekommen wir ein neues Logo, neue E-Mail-Adressen, neue Visitenkarten, neue Flyer
Ja, sowohl der Verbandsname als auch unser Logo ändern sich. Daran werden alle Materialien und das Erscheinungsbild angepasst. Bitte beachten Sie: Technische Änderungen z.B. der E-Mail-Adressen sind zum Teil komplex und die Überarbeitung z.B. der Homepage sehr zeitaufwendig. Daher wird sich alles nach und nach ändern. Klar ist: Wenn sich Ihre E-Mail-Adresse ändert, erhalten Sie selbstverständlich auch neue Visitenkarten!
Schließt das Büro unserer Geschäftsstelle?
Nein, beide Standorte bleiben erhalten, so dass sowohl in Limburg als auch in Wetzlar die Erreichbarkeit gewährleistet ist.
Werden Beratungsstellen oder Dienste zusammengelegt, so dass ich als Mitarbeitende meinen Arbeitsort wechseln muss?
Aufgrund der Fusion werden keine Beratungsstellen und Dienste an einen anderen Ort verlegt. Die Ratsuchenden in Dillenburg können ja nicht nach Limburg zur Beratung fahren und umgekehrt. Unser Ziel ist es, die Angebote für die Menschen vor Ort zu erhalten und wenn möglich auszubauen.
Es kann aber sein, dass Sie hin und wieder einen dienstlichen Termin zum Beispiel für Besprechungen haben, der im Nachbarlandkreis stattfindet. Das hängt aber vom Aufgabenbereich ab. Und statt weiter Fahrten sind auch Videokonferenzen eine gute Alternative.