Über die großzügige Spende zugunsten eritreischer Wasenkinder freuen sich Max Prümm (Caritasverband Limburg), Woldu Afeworki, Sebastian Schneider (Caritasverband Limburg) und Alganesh Nebaray. Don Vito Lupo (Italienische Gemeinde), Bruno Giordano und Begleitung Catia Proietti sowie Giovanni Generale (Italienische Gemeinde) überbrachten die gute Nachricht.Foto: V. Klum
In Gedenken an ihre im vergangenen Jahr verstorbene Tochter Ruth haben Alganesh Nebaray, eine Mitarbeiterin des Bischöflichen Ordinariates sowie des Caritasverbandes für den Bezirk Limburg und ihr Mann Woldu Afeworki ein Hilfsprojekt in ihrem Herkunftsland Eritrea ins Leben gerufen. Es soll ein Waisenhaus in der Bischofsstadt Keren retten, in dem Mädchen, die keine Familie mehr haben, eine gesicherte Zukunft erhalten. Nun hat das Projekt bereits eine Starthilfe erhalten: Bruno Giordano aus Breitscheid spendete 1.500 Euro, die er von den Gästen anlässlich seiner 70. Geburtstagsfeier erhaltenhatte. Ergänzt wird dieser Betrag noch mit 1.000 Euro der Italienischen Gemeinde Limburg, deren PfarrerDon Vito Lupo als Vermittler von Spender und Hilfsprojekt fungierte.
Im Andenken an Ruth Afeworki, die in Keren in Eritrea geboren wurde, unterstützt das Projekt dort die Einrichtung "St. Agnes‘ Orphanage", in dem zurzeit 23 Mädchen leben. Das Waisenhaus wurde bereits 1878 eröffnet und hat sowohl den Unabhängigkeitskrieg als auch Dürrekatastrophen, Hunger und Armut überstanden. Es konnte vielen Waisenkindern eine gesicherte Kindheit bieten. Seit einigen Jahren steht es nur noch Mädchen zur Verfügung, was mit den knappen finanziellen Mitteln zusammenhängt. Die Mädchen werden in familiärer Atmosphäre betreut. Sie erhalten Nahrung, Kleidung und eine gute Schulausbildung. Die Leiterin des Hauses würde aber auch gerne wieder mehr Kinder aufnehmen, was aufgrund der schwierigen Lage vor Ort nur mit externer Hilfe möglich ist.
Weitere Informationen zum Projekt und zum Spendenkonto finden Sie unter www.caritaslimburg.de/waisenhaus-eritrea oder unter Tel. 06431/2005-0