Louise de Marillac
Louise de Marillac ist die wichtigste Mitarbeiterin für Vinzenz v. Paul bei seinen Werken der Nächstenliebe und die eigentliche Begründerin und erste Generaloberin der Kongregation der Barmherzigen Schwestern (Vinzentinerinnen). Sie konnte die geistigen Ideen des Vinzenz geschickt in die Tat umsetzen.
- 1590 vermutlich am 12. August wird Louise in Paris geboren. Über ihre Kindheit ist wenig bekannt. Ihr Vater brachte sie in einem von Dominikanerinnen geführten Internat unter.
- 1613 heiratet sie auf Rat ihres Onkels Antoine Le Gras, den Sekretär der Königin Mutter Marie de Medici.
- Am 18 Oktober des gleiches Jahres wird ihr einziger Sohn Michel-Antoine geboren.
- 1623 erhält Louise vom Bischof von Belley, Jean Pierre Camus, die Erlaubnis, die ganze heilige Schrift zu lesen, was nicht selbstverständlich ist.
- 1624 / 1625 tritt Vinzenz v. Paul in ihr Leben. Dieser gründet gerade seine Charíté-Gruppen.
- Ab 1629 besucht Louise alle Einrichtungen der Caritas, die bis dahin gegründet sind. Es gehörte Mut dazu, in Wirtshäusern zu übernachten und die Mitglieder der Caritasvereine zu unterstützen, zu ermutigen und auch Kritik zu üben.
- 1633 gründet sie mit Vinzenz v. Paul die Kongregation der Barmherzigen Schwestern.
- 1660 Louise de Marillac stirbt am 15. März.
- 1934 wird wird sie am 11. März von Papst Pius X heiliggesprochen.
Die Bedeutung der hl. Louise für unsere CKD-Arbeit heute finden wir in ihrem Glauben, der sie zu ihrer Arbeit antreibt. Louise hat die „Option für die Armen“ beispielhaft in die Tat umgesetzt. Dadurch kommt sie Gott immer näher. Ihre Sorge gilt, neben vielen Aufgaben, besonders den Findelkindern Frankreichs. Sie kümmert sich um diese Kinder, die als „Kinder der Sünde“ gelten, also gilt ihre Arbeit nicht als ehrenwert. Sie sucht Ammen und Pflegestellen und tausende von Kindern verdanken Leben, Gesundheit und Erziehung Louises Einsatz.